
Dr. Web gibt PHP-Performance-Empfehlungen
Eigentlich mag ich das Online-Magazin Dr. Web, allerdings kommt manchmal auch echter Murks in den Beiträgen heraus. Ich hatte mich ja bereits kritisch über den Beitrag zur JavaScript-Performance geäußert, aber anscheinend liest wirklich niemand die Beiträge nochmal durch, nachdem sie der Autor online gestellt hat
Und zwar gibt uns Dr. Web nämlich in einem Beitrag vom 02.01.08 Empfehlungen, wie wir die Performance von PHP-Scripten verbessern können. Wie der oben benannte JS-Artikel stammt er von Sergej Müller.
Dieser Artikel ist allerdings qualitativ so mies gemacht – und das sage ich nicht, weil ich mich mit dem gleichen Thema beschäftige – dass damit doch niemand etwas anfangen kann.
Zuerst mal sind alle Gänsefüßchen falsch. Dort werden nämlich diese schrägen Gänsefüßchen verwendet, statt den syntaktisch korrekten geraden (Shift + 2). Ich weiß selbst, dass die Blog-Software da manchmal schuld ist, aber hätte man da nicht den Quelltext anhängen können? Zumal im IE7 die Gänsefüßchen gar nicht dargestellt werden (stattdessen schwarze Blöcke).
Aber mit dem Quelltext anhängen bin ich gleich beim nächsten Thema: Woraus ist ersichtlich, wie die Laufzeiten / Benchmarks ermittelt wurden? Weder ist ein Vermerk im Text (ein winziger Hinweis auf microtime() hätte mir ja schon genügt), noch ist – wie ja bereits gesagt – der Quelltext zum Nachvollziehen vorhanden.
Aus diesen beiden Gründen habe ich mich nicht näher mit den dortigen Empfehlungen auseinander gesetzt.
Trotzdem wollte ich euch darauf hinweisen, ich denke aber, dass ich die dort beschriebenen Sachverhalte hier im Blog schon ausführlicher getestet habe. Falls jemand doch etwas Spektakuläres und Neues dort liest, bitte ich um einen Kommentar.














Jürgen Vogel sagt
am 4. Januar 2008 @ 21:26
Ich denke nicht, dass es Sinn macht, hier einfach den Autor diesen Betrags zu beschimpfen. Der Beitrag ist miserabel – das steht fest – aber müssen wir das hier so runterziehen? Meiner Meinung nach sollte man außerdem den Namen des Autors nicht erwähnen und lieber zuvor das Gespräch mit dem Autor suchen…
Ach ja, wo hast du dich zu dem anderen Artikel (den du auch ohne zu prüfen hier in diesen Blog einfach übertragen hast) kritisch geäußert?
Grüße
Jürgen Vogel
admin sagt
am 4. Januar 2008 @ 21:30
Eine Beschimpfung sollte das nicht sein, lediglich eine Kritik, damit in Zukunft fundiertere Beiträge erscheinen.
Wieso sollte ich den Namen des Autos nicht erwähnen – schließlich geht es um seinen Artikel. Wenn ich was Positives schreibe, würde ich ihn genauso nennen.
Was habe ich denn bei dem JS-Artikel ohne zu prüfen übertragen? Ich habe lediglich die dort beschriebenen Aussagen kommentiert.
Und die Kritik am JS-Artikel ist, dass nichts zu den Hintergründen erläutert wird bzw. Schwarz-Weiß-Malerei betrieben wird (z.B. dass with restriktiv abgelehnt wird)
Jürgen Vogel sagt
am 4. Januar 2008 @ 21:35
Ich denke nicht, dass der Autor des Beitrags unbedingt hier diesen Blog liest und somit darauf aufmerksam wird. Besser wäre es, wenn man ihn direkt drauf ansprechen würde (das wäre mein Weg).
Okay das ist richtig, du hast die Aussagen von Dr. Web kommentiert und auch teilweise kritisiert, dafür hatte ich den Beitrag von dir nicht mehr genau im Kopf. Sorry =).
Ich wünsche noch ein schönes Wochenende,
Jürgen Vogel
admin sagt
am 4. Januar 2008 @ 21:41
Na ich schau mal, ob ich an seine Mailaddy rankomme. Vielleicht kann ich ihn ja etwas mehr motivieren. Bei Dr. Web gibts ja leider keine Möglichkeit Beiträge zu kommentieren (also außerhalb des Blogs).
tommy sagt
am 5. Januar 2008 @ 04:19
Voller Vorfreude hab ich auf die News geklickt um endlich mal wieder einen Interessanten Artikel zu lesen (der letzte ist fast einen Monat alt!), aber da hatte ich mich wohl zu früh gefreut. Dr.Web bzw. Sergej schreibt wenigstens Beiträge
tommy
admin sagt
am 5. Januar 2008 @ 10:14
Tut mir ja auch leid, dass ich nebenbei noch studiere und meine Diplomarbeit schreiben muss. Und nebenbei dazu habe ich noch andere Projekte.
Deshalb würde ich mich sehr über Mitschreiber freuen, denn ich weiß selbst, dass die Beiträge ein bisschen unregelmäßig und mit zu großen Abständen erscheinen. Aber mehr Zeit ist leider nicht.
Also wenn jemand Lust zu schreiben, Ahnung von PHP, MySQL, Servern usw. und etwas Zeit hat, darf er / sie sich gern bei mir melden!
brum sagt
am 7. Januar 2008 @ 11:43
"PHP ist objektorientiert."
wer sowas schon schreibt. nen 15 zeilen script pack ich sicher nich als objekt^^
presell page sagt
am 7. Januar 2008 @ 21:31
ich finde die tipps dort sehr nützlich. natürlich ist nicht immer alles erste sahne, aber viele tipps sparen einfach zeit die selber im netz zu suchen.
Wordpress-Noscript-Spam [powerbook_blog] sagt
am 8. Januar 2008 @ 17:16
[...] eben in meinem netten Feedreader geschaut habe, wurde mir da ein aktualisierter Beitrag vom Blog PHP Performance, welches wohl WordPress einsetzt, aber leider die verwendete Version nicht mit ausgibt. Jedesfalls [...]
james sagt
am 11. Januar 2008 @ 16:47
Naja…sich über Gänsefüßchen beschweren. Ich finde den Beitrag nicht unbedingt schlecht. Ok, das mit den Benchmarks war komisch, aber gleich darüber nen Artikel schreiben?
Sergej Müller sagt
am 11. Januar 2008 @ 19:35
Tja, allen Recht machen ist nicht einfach…
Gänsefüsschen sind tatsächlich beim Export/Import zwischen WPPDFWP entstanden.
Jeder, der diese PHP-Zeilen lesen und entziffern kann, weiss auch wie Benchmarks durchgeführt werden können. Und wenn einem die Ausführungszeiten in ms nicht ausreichen oder viel mehr nicht vertrauenswürdig erscheinen, kann gerne auch Tests anstossen – die Codezeilen stehen doch da.
Man muss immer im Auge behalten für welche Zielgruppe der Artikel – so verständlich wie nur möglich – geschrieben wird. Und das war definitiv keine Kolumne für PHP Magazin.
Aber Danke für deinen Beitrag. Würde hier die Option "Bei Antworten per E-Mail benachrichtigen" zur Verfügung stehen, könnte ich sogar auf deine kommende Antwort reagieren, admin.
admin sagt
am 11. Januar 2008 @ 20:06
Hehe, hat sich Sergej doch persönlich zu Wort gemeldet. Super Zug von Dir!
Ich muss gestehen, dass ich den Tag bissl aufm Meckerast war. Sonst liegt es mir eigentlich fern, diese Beiträge runterzuziehen, denn schließlich schreiben auf dem Gebiet schon nicht viele und da freue ich mich eigentlich auch immer.
Hatte da wohl eher die "Ihh-Konkurrenz"-Mütze auf…
Und ich weiß ja, dass Dr. Web und dieser Blog unterschiedliche Zielgruppen haben. Sowas muss man natürlich immer einbeziehen.
Für die "Bei-Antwort-benachrichtigen"-Funktion gibts vielleicht ein Plugin. Kennt da jemand was?
Heiko sagt
am 12. Januar 2008 @ 12:05
Ich benutze dafür "Subscribe to Comments 2.1".
Das PlugIn kannst du auf http://txfx.net/code/wordpress/subscribe-to-comments/ bekommen -)
admin sagt
am 12. Januar 2008 @ 12:35
So, ist installiert. Danke Heiko!
Heiko sagt
am 12. Januar 2008 @ 15:29
Mal testen ob es funktioniert
admin sagt
am 12. Januar 2008 @ 15:40
Ja, sag mal bescheid, ob es funktioniert.
Heiko sagt
am 12. Januar 2008 @ 15:53
Funktioniert!
Dann können deine Kommentierer in Zukunft auch leichter wieder hierher finden
Achim sagt
am 3. März 2008 @ 09:43
Danke für den Link zum Dr. Web Beitrag.
Den Beitrag kannte ich noch nicht.
Greetz Achim
Bernd sagt
am 24. März 2008 @ 14:34
Ich fand den Beitrag richtig gut. Kannte ich auch noch nicht. Aber werd mal öfter wieder vorbeischauen.
Simone sagt
am 30. Mai 2008 @ 14:12
Die Tipps dort sind genau wie andere Publikationen von Fremdautoren immer mit Vorsicht zu genieesen, denn nicht jeder Betreiber kennt das Thema über das ein Fremder auf seiner Seite schreibt.
Torben sagt
am 12. Juli 2008 @ 02:17
Nichts ist perfekt… Grundsätzlich finde ich Dr. Web sehr gut – habe da schon einige Tipps für meine Webseiten mitgenommen. Das Problem ist doch, dass die auch nicht alles wissen können. Wenn der Autor nun der Meinung ist, dass sein Artikel/ seine Beschreibung gut ist kann man das Dr. Web nicht anlasten. Wenn die alles wüssten bräuchten sie keine Fremd-Kommentare. Schwierige Sache.
Mit Sicherheit wäre es optimaler, wenn man bei einem Beitrag die Möglichkeit hätte einen Kommentar zu hinterlassen. da hätte Jürgen dann seine Kritik irekt äussern können.