Google hilft uns, das Web schneller zu machen

Jeder weiß, dass Google ein Primus in Sachen Web Performance ist. Allein die Google Suche ist schon beeindruckend, wenn man weiß, wie komplex eine Suchfunktion an sich und wie riesig die zugrundeliegende Datenmenge ist. Doch die Entwickler bei Google behalten Ihre Erkenntnisse nicht für sich, sondern haben nun eine sehr informative Artikelreihe zum Thema Let’s make the web faster geschrieben.

Google hat natürlich auch selbst ein Interesse an schnellen Webseiten, denn je schneller Webseiten geladen werden können, desto schneller kann der Crawler sie verarbeiten. Aber ich möchte das Engagement von Google wirklich ausdrücklich loben. Yahoo ist ja schon länger für sein Performance Team bekannt. Aber umso besser, dass Google seine Performance-Erkenntnisse ebenfalls mit uns teilt. Mit Googles Worten klingt das so:

Viele Artikel sind mit Videos unterstützt (obwohl ich diese nicht für nötig erachte, da darin genau das gleiche gesagt wird, wie in dem Beitrag steht), sodass man nicht mal unbedingt lesen muss.

Die Themenvielfalt behandelt so ziemlich alle Gebiete der Webentwicklung. Ich möchte hier mal einige Artikel vorstellen:

Es gibt noch weitere Artikel, also geht einfach mal auf Google Code Speed und schaut sie euch mal näher an.

Und zu guter Letzt möchte ich euch noch einen Vortrag über MySQL-Performance ans Herz legen. Viele Tipps, die hier im Blog schon vorgestellt wurden, aber auch vieles Neues wird hier in 45 Minuten zusammengefasst. Eine schöne Schulstunde, die man auf jeden Fall nehmen sollte. Und falls jemand von euch ein Lehramt an einer Uni hat, sollte man einfach mal das Video auf dem Beamer laufen lassen, finde ich (vielleicht als Abschluss der Datenbank-Vorlesung).

Jan hat 152 Beiträge geschrieben

12 Kommentare zu “Google hilft uns, das Web schneller zu machen

  1. GhostGambler sagt:

    Trotzdem muss intern immer mehr Ballast herum getragen werden, ein paar Gedanken kann man sich da beim Programmieren schon machen.

    Ich persönlich denke ja, dass der “Weglassen-von-HTML-Tags”-Tipp aus der Hölle kommt, aber das ist wohl auch Geschmacksache… Beim entsprechenden Unterpunkt im Weblog-Eintrag scheinen übrigens die Beispiel-Tags abhanden gekommen zu sein.

  2. Jan sagt:

    Upps. Da kömpft man einmal mit WordPress, dass es die spitzen Klammern bei Codeauszügen drinbehält und auf der anderen Seite soll er sie durch Entities ersetzen. WordPress hats schon nicht leicht 😉
    Danke Ghostgambler, ist nun behoben.

  3. Ulf sagt:

    Also die “Performance-Tipps” sind zum größten, zumindest für PHP & HTML, großer Schmarn.

    echo oder print, ” oder ‘ machen nun wirklich keinen bemerkenswerten Performanceunterschied aus. Zum Kopieren von variablen wurde im 1.Kommentar ja schon etwas gesagt.

    Bei dem HTML-Tipps lief es mir auch eiskalt den Rücken herunter. HTML-Elemente wie body wegzulassen oder Tags wie li nicht zu schließen ist konträr gegen jede Web-Standards. Von Browser-Bugs und zukünftigen Browser-Implementieren ganz zu schweigen.

  4. Sebastian sagt:

    @GhostGambler

    nö, da wird nur ein counter mitgetragen. der wird übrigens auch für funktionsaufrufe mit erhöht. von daher ist das jacke wie hose, wie oft du eine variable kopierst.

  5. GhostGambler sagt:

    Und wo denkst du wird der Variablenname gespeichert, über den man auf den Wert zugreift?
    Meinst du nicht, dass die wie auch immer geartete Datenstruktur mit jeder angelegten Variable größer und langsamer wird?

    Bevor man mir jetzt mit “vernachlässigbar” kommt: Ich habe nicht gesagt, dass es voll schlimm ist, ich schrieb nur “[…] ein paar Gedanken kann man sich da beim Programmieren schon machen”.

  6. Marc sagt:

    “JS und Flash sind schuld. Wer validen Code schreibt und sich auf den Inhalt konzentriert hat immer schnelle Seiten.”

    Was ist denn das für eine Aussage?!

  7. Nov sagt:

    “JS und Flash sind schuld. Wer validen Code schreibt und sich auf den Inhalt konzentriert hat immer schnelle Seiten.”

    Damit hat Google garnicht mal so unrecht, wenn man Validen Code schreibt und sich auf den Inhalt konzentriert (Verarbeitung, Verwalten von Datenmengen, usw) schreibt man in den meisten fällen sehr Performanten Code. Wenn dann aber viel JS, Flash und anderes dazu kommt muss der Browser mehr laden.
    Am besten sollte man JS und anderes nur an den Stellen einbinden wo es auch Sinnvoll ist. Und bei Flash naja muss auch Laden sogar etwas länger aber eig. ist es in diesem Fall nicht wirklich schlimm da es auch Content zeigt und nicht nur manipuliert und generiert.

  8. Fritriac sagt:

    “JS und Flash sind schuld. Wer validen Code schreibt und sich auf den Inhalt konzentriert hat immer schnelle Seiten.”

    Das ist leider -teilweise- wahr. Wer Seiten baut und nur auf “eye-candy” steht, benutzt meist Flash. Andererseits lassen sich Sachen wie Timeline-Animations auch z.B. mit jQuery verwirklichen.

    Valider Code und ein semantisch vernünftig gebauter Inhalt bringt mehr: Stichworte accessibility, usability und nicht zuletzt sind solche Seiten von den heutigen Suchmaschinen besser auszuwerten.

    Versuch mal jemand, eine reine Flash-Seite (ohne alternativen Text) bei Google zu suchen. Abhaken! JS ist IMHO akzeptabel. Wo man’s braucht… 😉

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